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Prof. Dr. Michael Stürmer

Prof. Dr. Michael Stürmer
Foto Michael Stürmer

Kanzlerberater und Chefkorrespondent
Nach seiner internationalen Karriere als Historiker und von Bundeskanzler Helmut Kohl als Berater geschätzt, wirkt Professor Dr. Michael Stürmer nun als Publizist und Chefkorrespondent der "WELT".

Michael Stürmer wurde 1938 in Kassel geboren. Er studierte Geschichte, Philosophie und verschiedene Sprachen an der London School of Economics and Political Science, der FU Berlin und in Marburg, wo er 1965 zum Thema "Koalition und Opposition in der Weimarer Republik 1924-1928" promovierte.

Als Gastprofessor lehrte er unter anderem in Harvard, am Institute for Advanced Studies in Princeton, an der Sorbonne, in Toronto und Bologna. 1973 wurde er als Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an die Universität Erlangen berufen. Um "Geschichtserfahrung und Gestaltungsaufgaben zusammenzubringen", wie er sagte, wirkte er in den achtziger Jahren als politischer Berater von Bundeskanzler Kohl und war von 1984 bis 1988 Mitglied im Vorstand der "Konrad-Adenauer-Stiftung".

Tragikomödie Politik
Zehn Jahre lang, von 1988 bis 1998, leitete er zudem das Forschungsinstitut für Internationale Politik und Sicherheit (Stiftung Wissenschaft und Politik) in Ebenhausen. Mitte der 80er Jahre war Stürmer, neben Ernst Nolte, einer der Historiker, die von Jürgen Habermas hinsichtlich ihrer Forderung nach einem unverkrampften Umgang mit der deutschen Geschichte kritisiert wurde.

Seinem Drang, "Tragödie und Komödie der Politik zu beobachten und zu beschreiben", ist auch sein publizistisches Wirken zu verdanken - nach FAZ und NZZ schreibt er nun als Chefkorrespondent für DIE WELT und WELT am SONNTAG. Viel beachtet und stets lebhaft diskutiert wurden auch immer seine Bücher, zuletzt "Welt ohne Weltordnung. Wer wird die Erde erben?" (2006).


Selbstbehauptung in Zeiten der Globalisierung


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