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08.09.2017

Dragonfly: Symantec warnt vor verstärkten Hackerangriffen auf Energiekonzerne

Eine bereits seit 2011 aktive Hacker- und Cyberspionagegruppe hat es auf industrielle Steuerungssysteme von Engergiekonzernen abgesehen. Laut Symantec brach sie bislang in 27 Unternehmensnetzwerke ein. Atomkraftwerke sind demnach aber nicht betroffen.

Energiekonzerne in den USA, Westeuropa und der Türkei befinden sich derzeit im Visier einer seit mehreren Jahren aktiven Hackergruppe namens Dragonfly. Das geht aus einem Blogeintrag der Sicherheitsfirma Symantec hervor. Gegenüber der dpa erklärte der Hersteller, dass es den Hackern gelungen sei, in die internen Netzwerke von 20 Unternehmen in den USA, sechs in der Türkei sowie eines Branchenzulieferers in der Schweiz einzudringen. Auch Kraftwerke in Deutschland, den Niederlanden und Belgien befänden sich im Visier der Angreifer. Allerdings seien dort keine erfolgreichen Angriffe festgestellt worden. Den Hackern gehe es darum, Informationen für möglicherweise geplante Sabotageakte zu sammeln. Angriffe auf Atomkraftwerke seien bislang nicht festgestellt worden.
Quelle und gesamter Artikel: heise.de


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