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07.11.2017

Ist die Unternehmensführung für die IT-Sicherheit verantwortlich?

Trends und Prognosen zur IT-Sicherheit: Ausstellerbefragung zur it-sa 2017

Für IT-Sicherheitsmaßnahmen geben Unternehmen heute mehr aus als in den letzten Jahren, zahlreiche Organisationen haben das Thema in der obersten Führungsebene etabliert. Dennoch: Die Mehrheit tätigt die entsprechenden Investitionen erst nach einem Sicherheitsvorfall. Das ergibt die Umfrage „Trends und Prognosen zur IT-Sicherheit“ im Vorfeld der Fachmesse it-sa, die vom 10. bis 12. Oktober in Nürnberg stattfand.

Im Zuge der Digitalisierung nimmt das Risiko durch Cyber-Angriffe zunehmend Dimensionen an, die als geschäftskritisch betrachtet werden müssen. Erstmals wurden die Aussteller deshalb gefragt, ob ihre Kunden IT-Sicherheit als eigenen Verantwortungsbereich innerhalb der Unternehmensführung etabliert haben.
Hier zeigt sich ebenfalls: je größer das Unternehmen, desto häufiger ist IT-Sicherheit auf höchster Ebene verankert.

IT-Sicherheitsmanagement ist eine Frage der Unternehmensgröße
Erneut zeigt sich ein Unterschied zwischen großen und kleinen Unternehmen bei der Implementierung von IT-Sicherheitsmaßnahmen: Je größer der Betrieb, desto wahrscheinlicher, dass ein systematisches IT-Sicherheitsmanagement verfolgt wird. 70 Prozent der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern verfolgen nach Einschätzung der it-sa Aussteller ein systematisches IT-Sicherheitskonzept. Demgegenüber stehen nur 37 Prozent der Firmen bis 50 Mitarbeitern. Bei Unternehmen zwischen 51 und 250 Mitarbeitern beträgt der Anteil 52 Prozent.
Quelle: it-sa.de


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