Independent Competence Platform
for Integrated Security in Switzerland.

Die Patientenakte

Die Digitalisierung erfasst derzeitig vor allem die Gesundheitsbranche. In der Schweiz wurde per Gesetz verordnet, dass per April 2020 elektronische Patientendossiers angeboten werden müssen. In Österreich wurde dazu die ELGA GmbH gegründet, welche sich um die sogenannte elektronische Gesundheitskarte kümmert. In Deutschland konnte sich die 2004 angedachte Gesundheitskarte nicht durchsetzen, weshalb nun in dieser Legislatur neue Versuche mit einem cloudbasierten Ansatz gestartet werden.

Patienten kontrollieren die Zugriffe
Die elektronische Verwaltung besonders schützenswerten Daten ist durchaus komplex, soll doch der Patient die volle Kontrolle über seine eigenen Daten erhalten. Befürchtet wird in allen drei Ländern, dass viele Patienten mit dem Inhalt und der Berechtigungssteuerung überfordert sein werden, denn die Berechtigungen können sehr individuell festgelegt werden.
Die Leistungserbringer haben somit ihr behandelndes Personal namentlich anzugeben, damit die Patienten auch über deren Zugriffe Bescheid wissen und diese auf Wunsch unterbinden können. In der Schweiz ist beispielsweise vorgesehen, dass die Patienten positive und negative Berechtigungen auf einzelne Berichte setzen können. Damit kann beispielsweise dem Ex-Mann als Arzt der Zugriff verweigert werden.

Automatisiertes IAM-System garantiert die geforderte Qualität
Krankenhäuser und Spitäler haben daher sehr grosse Herausforderungen zu bewältigen. Bei einer hohen Fluktuationsrate ist die zeitlich genaue Meldung über das aktuell behandelnde Personal nur sehr schwer vollständig und zuverlässig zu erbringen. Ein IAM-System mit automatisierter Schnittstelle wird daher unerlässlich. Nur saubere und zentrale Prozesse helfen, die Übersicht zu behalten und ausgewählte Personaldaten in der korrekten Qualität regelmässig an die Provider der Akten zu übermitteln.
IPG AG auf Security-Finder Schweiz


Security-Finder Schweiz: Newsletter