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11.03.2011

Bund warnt Firmen vor zunehmender Gefahr aus dem Internet

Sicherheit: Die Gefahr ist oft nur einen Klick entfernt.

«Es ist damit zu rechnen, dass es vermehrt zu Spionage- oder Sabotageakten im Internet kommen wird», warnt Pascal Lamia, Informatiksicherheitsbeauftragter des Bundes und Leiter der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani).


Opfer von Spionageangriffen können zunehmend auch Unternehmen werden, die in der Forschung tätig sind oder innovative Produkte entwickeln. Der Computerwurm Stuxnet habe laut Lamia gezeigt, dass es Bestrebungen gibt, Industrieanlagen zu stören. Insbesondere Angriffe auf Steuerungseinheiten von Industriebetrieben können auch in der Schweiz zu einer erheblichen Beeinträchtigung von Unternehmen und Bevölkerung führen.
Momentan laufen Bestrebungen auf Bundesebene, die bestehenden Kräfte zu bündeln. Bis Ende 2011 soll eine gesamtheitliche Strategie des Bundes gegen Cyber-Bedrohungen erarbeitet werden. Täglich kommen Tausende neue Viren «auf den Markt», so Lamia, es lohne sich daher, sich vor gängigsten Bedrohungen zu schützen. Das gelinge derzeit den Schweizer Banken. Die von Banken eingesetzten Sicherheitsmassnahmen sind laut Lamia so gut, dass für die Angreifer momentan Aufwand und Ertrag in keinem guten Verhältnis mehr stehen. In der Schweiz sei daher im letzten Jahr ein deutlicher Rückgang in Sachen Phishing, also etwa dem Gelddiebstahl via E-Banking, zu verzeichnen gewesen.

Quelle: handelszeitung.ch


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