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07.01.2019

Cyer-Security-Trends für 2019 von Bullgard

Laut dem BSI Lagebericht 2018 ist für 97 Prozent der Internetnutzer in Deutschland Sicherheit bei der Nutzung des Internets von großer Bedeutung. Auch wenn der Sicherheit eine große Bedeutung beigemessen wird, führt das nicht zwangsläufig zu einem sicherheitsbewussten Verhalten der Nutzer. Umso wichtiger, dass Internetnutzer wahrnehmen, welche rasanten Entwicklungen die Cyberkriminalität im kommenden Jahr mit sich bringen wird. BullGuard, der Experte für Cybersecurity zeigt, mit welchen Trends wir 2019 rechnen können.

1. Mehr Cyber-Angriffe auf Unternehmen
Datenlecks bei großen Tech-Konzernen führten in der Vergangenheit dazu, dass Daten von Nutzern durch unautorisierten Zugriff auf das System in die Hände Dritter geraten sind. Hacker werden von Angriffen dieser Art angespornt. Für Unternehmen, vor allem auch kleinere, bedeutet das, den Schutz sensibler Daten noch ernster zu nehmen und Cyber-Sicherheit auch auf die Cloud zu übertragen.

2. Evolution der Cyber-Kriminalität
Bisher waren Angriffe durch Ransomware wesentlich üblicher, als durch Kryptomining Malware. Das wird sich 2019 ändern. Illegale, zu einem Botnetz zusammengeschlossene Computer und Smartphones werden immer häufiger zum Kryptomining und damit der Erzeugung eines Hash-Werts für die Blockchain benutzt. Verglichen mit Ransomware kann Kryptomining Malware als vergleichsweise harmloser Angriff gesehen werden. Opfer bekommen lange Zeit nicht mit, dass sie Teil eines illegalen Botnetzes sind und werden häufig erst auf den Angriff aufmerksam, wenn die Leistung des PCs nachlässt oder die Lüftung unnatürlich laute Geräusche verursacht. Angriffe dieser Art werden bei Hackern immer beliebter. Sie lassen sich über einen langen Zeitraum unerkannt durchführen, sind schwer rückverfolgbar und lukrativ.

3. Weiterentwicklung der Sicherheitssoftware
Von Kryptomining Malware profitieren vor allem große zusammengeschlossene Botnetze. Nicht zuletzt aufgrund der aktuell sinkenden Preise für Rechenleistung. Vor allem kleinere Betreiber sind davon betroffen und müssen Rechner abschalten oder das Schürfen von Kryptowährungen ganz aufgeben. Darum nutzen immer mehr Cyberkriminelle Künstliche Intelligenz (AI) und Machine Learning (ML) zur Durchführung ihrer Angriffe und greifen auf kostenfreie oder „handelsübliche“ Machine-Learing-Tools zurück. Anbieter von Sicherheitssoftware reagieren darauf und integrieren AI und ML in neue Generationen von Sicherheitslösungen.

„Die Demokratisierung von künstlicher Intelligenz und Machine Learning ist in mancher Hinsicht ein zweischneidiges Schwert – insofern, als die Bösewichte einen vergleichbaren Zugang haben“, so Paul Lipman, CEO bei BullGuard.

4. EU-DSGVO wirft Schatten auf nicht europäische Unternehmen
Nachdem die EU-DSGVO im Mai 2018 endgültig in Kraft getreten ist, gehen die gesetzlichen Regelungen auch an nicht europäischen Unternehmen nicht spurlos vorbei. Der Schutz personenbezogener Daten hat mit der DSGVO einen neuen, globalen Standard erhalten. Andere Staaten, allen voran die USA, sehen sich mit der Entscheidung konfrontiert, Datenschutz und spezifische Rechte in den nationalen Gesetzbüchern zu verankern.

5. Kommunikationsprovider stellen IoT-Sicherheitsdienste
2019 wird der erste IoT-Sicherheitsdienst von Kommunikationsprovidern in den USA und Europa eingeführt. Schwerpunkt ist die Sicherung von Smart Homes sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen. IoT-Geräte sind im Allgemeinen schlecht abgesichert, viele Sicherheitsmechanismen werden vernachlässigt. Bisher war zwar ein Großteil der Angriffe eher auf die Internetinfrastruktur und -anbieter, als auf den Nutzer gerichtet, doch das wird sich im kommenden Jahr ändern.

„Für Kommunikationsprovider stellt die Sicherheit von IoT-Geräten eine riesige Wachstumschance und wertschöpfende Erweiterung ihres Leistungsversprechens dar. So bleiben sie wettbewerbsfähig und differenzieren sich von anderen Marktplayern. Darüber hinaus ermöglicht die über die Cloud bereitgestellte IoT-Sicherheit umfassende geräte- und ortsunabhängige Sicherheit. Auf diese Weise können Kommunikationsprovider ihre Marktchancen über In-Home-Services oder OTT-Lösungen hinaus erweitern“, ergänzt Paul Lipman, CEO von BullGuard.
Weitere Informationen: bullgard.com


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