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20.06.2018

Windows Mobile Clients im Pflegeeinsatz

American Hospice, Amerikas ältestes Hospiz, suchte für die Umsetzung seiner „Mobile Health“ Initiative zur sicheren mobilen Erfassung von Patientendaten monatelang nach einer VPN-Lösung für Endgeräte unter Windows Mobile. Wichtigste Anforderungen waren: die nahtlose Integration in eine bereits bestehende VPN-Lösung, eine hohe Skalierbarkeit sowie einfache Bedienbarkeit und Administration auf
höchstem Sicherheitsniveau.

Über die US-amerikanischen Staaten Arizona, Georgia, New Jersey, Oklahoma und Virginia verteilt, führt der 180-köpfige häusliche Pflegedienst von American Hospice bei 1500 Patienten Hausbesuche durch. Dabei werden der Gesundheitszustand der Patienten und die Pflegemaßnahmen genau dokumentiert. Bis zum Frühjahr 2010 wurden alle Patientenakten, patientenbezogene Checklisten sowie die Fahrtkostenabrechnungen vom Pflegedienst handschriftlich dokumentiert. Diese papierbasierte Kommunikation belastete zusehends die Verwaltung, machte den Ablauf kompliziert und kostete wertvolle Ressourcen.

„Die Pflegekräfte gaben ihre Unterlagen den Büroangestellten. Diese benötigten dann mehrere Tage, um die Informationen über die erbrachten Pflegedienstleistungen in eine elektronische Patientenakte einzupflegen. Anschließend wurden Daten und Rechnungen an die Krankenversicherung Medicare übermittelt. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass wir es nicht schafften, in der von Medicare vorgegeben Zeit die Daten zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig die Patientenakten gewissenhaft zu führen“, erklärt Fred Cruz, Leiter der IT Abteilung von American Hospice. Die Folgen für American Hospice waren klar: Wurde der Zeitrahmen der Rechnungszustellung nicht eingehalten, verzögerten sich die Rückerstattungen von Medicare und der Cashflow der Einrichtung verlangsamte sich.

Es war zweifelsohne an der Zeit die bestehenden Abläufe zu überdenken, um die Vorgaben von Medicare einhalten zu können und das Personal zu entlasten. Für die IT-Verantwortlichen lautete daher die Alternative, sämtliche Prozesse durchgängig elektronisch abzubilden. Es galt zunächst eine Software für die mobile Patientenverwaltung in Kombination mit einem mobilen Endgerät zu evaluieren. Dabei sollte das Pflegepersonal zur Übermittlung der Daten einen direkten Zugang zum zentralen Netzwerk erhalten. Damit die Sicherheit der mobilen Patientendaten gemäß dem „Health Insurance Portability and Accountability Act“ (HIPAA) eingehalten werden konnte, musste American Hospice auf dem mobilen Endgerät einen Virtual Private Network (VPN) Client installieren. In den USA wurde der „Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA)“ erlassen, um elektronische Transaktionen im Gesundheitswesen zu vereinfachen und Patientendaten nachhaltig zu schützen. Zusätzlich legt American Hospice höchsten Wert auf Systemintegrität und die Sicherheit von sensiblen Patientendaten.

VPN „Made in Germany“
Eine Software zur Patientenverwaltung und das entsprechende mobile Endgerät waren schnell gefunden. Die weitaus größere Aufgabe für Cruz und sein Team war es allerdings, eine VPN-Lösung unter Windows Mobile zu finden, die den speziellen Anforderungen von American Hospice gerecht wurde. Erschwerend hinzu kam, dass in der Netzwerkumgebung von American Hospice neben verschiedenen Firewalls und Netzwerk Endpunkte bereits ein VPN Gateway im Einsatz war, mit dem die neuen VPN Clients kompatibel sein mussten.

„Als wir uns entschlossen, unser System umzustellen, verbrachten wir Monate damit die richtige VPN Lösung zu finden“, erinnert sich Cruz. „Wir diskutierten Preise, Integrierbarkeit der Systeme und das VPN Management. Dabei sollte der VPN Client einfach bedienbar sein, um unseren nicht so Technik affinen Mitarbeitern den Netzwerkzugang möglichst leicht zu gestalten. Gleichzeitig sollte aber das System auch unseren hohen Sicherheitsansprüchen gerecht werden.“

Wie sich herausstellte, war der Markt an Anbieter von professionellen VPN-Lösungen nicht mehr allzu groß. Einige VPN-Hersteller existierten längst nicht mehr oder die angebotenen Lösungen entsprachen in keinster Weise den Anforderungen von American Hospice. Doch ohne eine passende VPN-Lösung zur Absicherung der Daten drohte das Projekt zu scheitern und hätte völlig neu aufgesetzt werden müssen. Als ein ehemaliger Kollege von Cruz von diesen Problemen erfuhr, empfahl er ihm NCP engineering.  „Uns war sofort klar, dass NCP die Lösung für unser Problem hatte“, sagte Cruz. „NCP ist seit fast 25 Jahren im Geschäft und hat die Erfahrung, das Expertenwissen und die Produkte, die wir brauchten: leicht zu handhabende, kompatible sichere Ende-zu-Ende Softwarelösungen.“   
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NCP engineering GmbH auf Security-Finder Schweiz


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