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Herausforderungen und Lösungen zur Förderung des IoT-Wachstums in Unternehmen

In dem Maße wie das Internet der Dinge seinen Weg in das tägliche Leben findet, sehen sich Unternehmen und Sicherheitsexperten mit der Herausforderung konfrontiert, die Kommunikation zwischen Millionen von Geräten in IIoT-Umgebungen zu schützen.

Als Bestandteil des ständig größer werdenden Internet of Things (IoT) setzt das Industrial Internet of Things (IIoT) nicht auf Produkte für Konsumenten, wie beispielsweise Wearables und vernetzte Haushaltsgeräte, sondern auf die Vernetzung von Geräten und Maschinen, zur Verschlankung von Geschäftsprozessen, zur Effizienzmaximierung sowie zur Kostensenkung.

IIoT Maschinen und Geräte sind sehr unterschiedlich und vielfältig, gerade auch was die Plattformen und Betriebssysteme anbelangt. Dazu gehören Produktionsmaschinen in industriellen Umgebungen, aber auch die IT, die zunehmend in Automobile eindringt, sowie Sensoren, die in einer kritischen Infrastruktur für proaktive Wartungs- und Überwachungszwecke eingebaut sind. Die Anzahl der Systeme, die einer IIoT-Infrastruktur zugrunde liegen, kann die Sicherung dieses Netzwerks zu einer enorm komplexen und zeitraubenden Aufgabe machen.

Abgrenzung zwischen M2M und Industrial Internet of Things
In der mit Herausforderungen verbundenen Welt des IoT herrscht häufig Verwirrung, wenn es um eine klare Abgrenzung zwischen Machine-to-Machine (M2M)-Diensten und dem IIoT geht. M2M wird definiert als der Transfer von Daten, die von einem an einer Anlage angeschlossenen Gerät über drahtgebundene oder drahtlose Kommunikationsnetze an eine Softwareplattform transferiert werden. Die Plattform überträgt diese Daten in für den Endnutzer nützliche Informationen.

Während dies auf den ersten Blick sowohl die Beschreibung für M2M als auch für IIoT zu sein scheint, unterscheiden sich die beiden Lösungen in der Art und Weise, wie sie den Fernzugriff auf das Gerät bewerkstelligen. Häufig sind traditionelle M2M-Lösungen auf Point-to-Point-Kommunikation mittels Hardware-Modulen und entweder zellularen oder drahtgebundenen Netzwerken angewiesen. Im Gegensatz dazu verwenden IIoT-Lösungen IP-basierte Netzwerke zum Upload der Gerätedaten in eine Cloud oder auf eine Middleware-Plattform.

IIoT-Maschinen und Geräte sind unterschiedlich und vielfältig. Zu ihnen gehören Produktionsanlagen in traditionellen Industrieumgebungen, aber unter anderem auch die IT, die sich zunehmend in Kraftfahrzeugen und Sensoren durchsetzt. Diese Sensoren werden zunehmend in kritische Infrastrukturen zwecks vorausschauender Wartung und Überwachung integriert. Jedes Gerät in einer IIoT-Infrastruktur kann darüber hinaus verschiedene Betriebssysteme verwenden, darunter auch eine Linux-basierte Konfiguration, Windows 10 oder ein Betriebssystem, das speziell für das Gerät entwickelt wurde. Die hohe Anzahl und Komplexität der vorhandenen Systeme innerhalb einer IIoT-Infrastruktur macht die Absicherung des Netzwerks sehr unübersichtlich und schwierig.

Dennoch schreiten die Digitalisierung und die Einführung von IoT rapide voran, da Produktivität und Wirtschaftlichkeit im Unternehmen damit verbessert werden können. Tatsächlich prognostiziert eine Frost & Sullivan-Untersuchung, dass die zu erwartende Wertschöpfung durch die globale Umsetzung von IoT in allen öffentlichen und privaten Sektoren im Jahr 2022 bis zu 19 Billionen US-Dollar erreichen werde. Wirtschaftliche Führungskräfte dürfen den derzeitigen Wandel in Richtung IoT und IIoT nicht ignorieren, wenn sie in ihren jeweiligen Märkten weiterhin wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Aufgrund von begründeten Sicherheitsbedenken zögern einige jedoch bei der Umsetzung von Maßnahmen zur IIoT-Einführung. Trotz dieser Bedenken zeigen die Untersuchungen von Frost & Sullivan, dass das IIoT heute nicht mehr wegzudenken und aufzuhalten ist. Welche Möglichkeiten gibt es also, von denen Unternehmen überall in den verschiedenen Bereichen vom IIoT profitieren können?

Sichere Datenkommunikation in der modernen IT-Architektur
Während eine Verschlüsselungslösung für IIoT-Netzwerke ein wesentlicher erster Schritt ist, verbessern Unternehmen wie NCP engineering mit ihren Lösungen das Nutzererlebnis, indem sie Komponenten in einer IIoT-Infrastruktur eines zentralen Managementsystem verbinden kann.

Ein solches System schlägt praktisch eine Brücke zwischen der Corporate-IT, der Produkt-IT und der Industrial-IT. Dies verbessert das Nutzererlebnis, indem es den Integrationsprozess vereinfacht und einen guten Einblick in das gesamte IIoT-System ermöglicht. Diese Art von Technologie sollte denjenigen, die von Anfang an das Thema Sicherheit und Verschlüsselung in ihre Überlegungen einbeziehen wollen, ein sicheres Gefühl geben und außerdem den Übergang von einem traditionellen Organisationsprozess zu einem IIoT-basierten Worflow erleichtern.

Quelle: ncp-e.com | Frost & Sullivan White Paper: Absicherung des IoT auf Unternehmensebene – Herausforderungen und Lösungen zur Förderung des IoT-Wachstums in Unternehmen

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