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27.12.2010

Adnovum lanciert Open-Source-Tool zur Abwehr von DDoS-Attacken

Zur Abwehr von DoS- und DDoS-Attacken (Denial of Service bzw. Distributed Denial of Service) haben Mitarbeiter von Adnovum eine spezielle Open-Source-Software entwickelt, die in die Server eines Dienstleisters eingebunden werden kann. Das auf künstlicher Intelligenz beruhende Modul arbeitet den Angaben zufolge nach dem Prinzip, dass auf einem einzelnen Server bestimmte Ressourcen zwar nur in begrenzter Anzahl vorhanden sind, man aber entscheiden kann, welche Anfragen wie schnell beantwortet werden sollen. Um die Blockierung eines Dienstes abzuwehren, versucht das Modul reguläre Anfragen von böswilligen zu unterscheiden. Mittels der eingebauten künstlichen Intelligenz kann es anhand von vordefinierten Parametern ungültige Anfragen erkennen und abwehren. Die Software besitzt laut Mitteilung aber auch Erinnerungsvermögen. Dieses erlaube ihr, Benutzer wiederzuerkennen und entsprechend ihrer Vergangenheit bevorzugt oder benachteiligt zu behandeln. Damit soll die Verfügbarkeit eines Dienstes für reguläre Benutzer während einer DDoS-Attacke deutlich verbessert werden.

Das Modul mit dem Namen „mod_qos“ wird als offene und freie Software (Open Source) angeboten und darf von jedermann auf seinem Webserver eingesetzt werden. Wobei das Kürzel "qos" für "Quality of Service" stehe. Ruedi Wipf, CEO von Adnovum, zum Projekt: «Mod_qos zeigt unser Engagement für Open-Source-Software und das grosse Potenzial von Security Engineering bei der Bekämpfung von Cyber-Attacken.»

Mod_qos ist via die Seite www.opensource.adnovum.ch im Download erhältlich.

Quelle: ictk


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