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09.04.2019
von: Christof Kerkmann - Handelsblatt

Cyberattacken: IT-Sicherheit für vernetzte Fabriken wird zum großen Geschäft

Angriffe über das Internet sind für moderne Unternehmen eine große Gefahr. Gerade in der Industrie haben vielen Firmen nur einen mangelhaften Schutz – trotz besseren Wissens.

Der Kran dreht sich mit einem Rattern. Erst nach rechts, dann links, dann nach hinten. Immer weiter, bis es auf einmal knackt: Ein Hacker hat die Kontrolle übernommen – und führt die Hebemaschine nun mit ungewöhnlichen Lenkbewegungen an die Grenzen der Belastbarkeit.

Stünde hier kein Modell aus Lego, sondern ein Kran aus Stahl, hätte es wohl ordentlich gescheppert. Glücklicherweise handelt es sich nur um eine Demonstration: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat das Spielzeug auf seinem Stand auf der Hannover Messe aufgestellt, um zu zeigen, wie einfach und verheerend Cyberangriffe auf Produktionsanlagen sein können.

Auf der größten Industriemesse der Welt dreht sich alles darum, wie die Vernetzung von Fabriken und Lieferketten die Produktion schneller, flexibler und besser machen kann – es ist das große Versprechen der Industrie 4.0. Doch bei der Digitalisierung bleibt die Absicherung oft auf der Strecke.

„Die Bedrohung ist gleichbleibend hoch“, warnt Claudia Eckert, Direktorin des Fraunhofer Instituts für angewandte und integrierte Sicherheit (AISEC). „Das Bewusstsein wächst, aber Unternehmen wissen oft nicht, wie sie das Thema anpacken sollen.“ Auf der Messe ist der Schutz für Fabriken und Maschinen daher ein großes Thema – und ein großes Geschäft.
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