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13.11.2019

Erfolgreiche Voice-Deepfake-Attacke war erst der Anfang

Bereits seit Längerem sind Foto- und Video-Deepfakes im Umlauf, die von echtem Bildmaterial kaum mehr zu unterscheiden sind. Jetzt hat erstmals in grösserem Ausmass ein Voice-Deepfake zugeschlagen. Mit einer KI-basierten Software und der Imitation der Stimme eines CEO ist es Angreifern gelungen, in den Besitz von 243.000 US-Dollar zu gelangen.

Derartige Angriffe sind nach Einschätzung von NTT Security relativ einfach realisierbar. Entweder der Angreifer nutzt frei verfügbare Videos vom CEO im Internet, aus denen er die Stimme extrahiert. Oder aber er verwendet ein Ausgangsmaterial für ein Voice-Deepfake, das demjenigen des CEOs ähnelt. Gefährdet für solche Angriffe sind nach NTT Security vor allem grosse, international aufgestellte Unternehmen, bei denen ein „Opfer“ meist die Stimme des Gegenübers nicht zu 100 Prozent genau kennt. Angriffe mit einer ähnlich klingenden Stimme sind hier sehr erfolgversprechend.
Quelle und gesamter Artikel: pr-com.de


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