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05.11.2018

Netskope Report ermittelt Identity und Access Management als die größte Sorge bei der I/PaaS-Nutzung

Mehrere große Sicherheitsvorfälle in namhaften Unternehmen in jüngster Zeit lassen sich auf eine Fehlkonfiguration von Ressourcen wie S3 Buckets zurückgeführen, was auf große Schwächen in vielen Enterprise I/PaaS-Sicherheitsstrategien hindeutet. Zwar sichern viele Unternehmen ihre Cloud-Dienste mit Multi-Factor-Authentifizierung und Single-Sign-On-Lösungen ab, versäumen es aber, dieselben Mechanismen auf Cloud-Infrastruktur-Dienste wie AWS anzuwenden. Unternehmen setzen sich ernstzunehmenden Sicherheitsrisiken aus, wenn sie diese Lücken nicht schließen.

Laut dem Report stehen vielen der gefundenen IAM-Verstöße in Verbindung mit Instance-Regelungen, rollenbasierten Zugangskontrollen, Zugriff auf Ressourcen und Passwort-Policies – also Dingen, die von Unternehmen auch ohne externe Sicherheitslösungen leicht in Ordnung gebracht werden können.

Weitere CIS-Benchmark-Verstöße nach Kategorien entfallen auf Monitoring (19 Prozent), Networking (5,9 Prozent) und Logging (3,6 Prozent). Bei Verstößen auf Ressourcenebene führte EC2 mit 66,2 Prozent das Feld an, gefolgt von CloudTrail (15,2 Prozent), S3 (10,9 Prozent), IAM (4,5 Prozent) und anderen (3,2 Prozent). 86,3 Prozent der Verstöße waren mittlerer Art, 9,1 Prozent galten als hoch, vier Prozent als kritisch und 0,6 Prozent als leicht.


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